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Das bin ich
Therapeutin

Heilpraktikerin

Autorin

Journalistin

Oft versteht man erst im Nachhinein, wofür manches Erlebnis, manche Krise wirklich gut war: Das Leben werde vorwärts gelebt, aber erst rückwärts verstanden, schrieb – etwas komplizierter formuliert – der Philosoph Sören Kierkegaard. So gesehen, war mein bisheriges Leben eine Vorbereitung auf das, was ich nun tue: Menschen in kurzfristigen Krisen beistehen und bei langwierigen Veränderungsprozessen begleiten.

Und dass manchmal das eine ins andere überwächst, habe ich selbst nicht nur einmal erlebt.

Massenkarambolage durch die Generationen 

Ich komme aus einer Familie, die über mehrere Generationen hinweg traumatische Erfahrungen machen musste, sowohl gesellschaftlich als auch in eng begrenzten Familienfeld: Krieg, Mord und Selbstmord, Gewalt, Migration – eine Massenkarambolage durch die Generationen hindurch.

Wie so viele Menschen, die sich durch eine schwierige Kindheit kämpfen müssen, habe auch ich eins perfektioniert: das Funktionieren. Nach vorne habe ich eine leistungsfähige, gut angepasste Person entwickelt: Ich habe studiert, die Hamburger Journalistenschule besucht, für mehrere Jahre im Ausland gearbeitet, für die großen Namen geschrieben: „Spiegel“, die „Brigitte“, die „Zeit“ oder die „Deutsche Welle“. Später war ich als Autorin, Moderatorin und Redakteurin für die ARD unterwegs.

Zeitgleich im stillen Kämmerlein

Gleichzeitig und von kaum jemandem bemerkt, habe ich im stillen Kämmerlein mit Depressionen, Angst, Suizidgedanken gekämpft. Das Einzige, was ich nicht verstecken konnte, war meine Ess-Störung. Die versuchte ich - vergebens - mit Sport, Diäten und Zwang in Griff zu kriegen. Das alles in der Hoffnung, je mehr Getöse ich vorne veranstalte, desto weniger muss ich hören, was eigentlich hinten, im stillen Kämmerlein, passiert.

Mehr Nachsicht, weniger Getöse

Bis das Getöse im stillen Kämmerlein eines Tages alles andere übertönte. Und ich anfing zu lernen, den verletzten, verdrängten, unerwünschten Anteilen in mir zu begegnen. Zuerst mit großer Abneigung, nach und nach mit Milde und Nachsicht, inzwischen immer öfter mit Liebe und Verständnis.

Auf dem Heilungsweg begleiten

Im Laufe der Jahre hatte ich das Glück, auf großartige Therapeutinnen und Lehrerinnen zu treffen. Sie haben mich mit so viel Einfühlungsvermögen, Ausdauer, Fachkenntnis, Mut und Hoffnung auf meinem Heilungsweg begleitet, dass ich ihrem Beispiel folgen wollte - und mit meinen Erfahrungen andere verletzte Seelen auf ihrer Reise unterstützen möchte.

Die Diagnose kommt erst an zweiter Stelle

Was ich auf dem Weg gelernt habe: Jedes Verhalten, das wir an uns selbst oder anderen ablehnen, störende Gedanken und Emotionen, Konflikte und Blockaden sind anfangs nur eins: eine Botschaft unseres Inneren an uns selbst. Ob Burnout, Angst, Depression, Sucht oder Schmerz - die Diagnose kommt für mich erst an zweiter Stelle. Jedes Symptom ist erstmal ein Hinweis darauf, dass wir unser Leben nicht so leben, wie es unserem Wesen entspricht. 

 

Aber wie soll dein Leben sein, damit du es gut findest? Lass uns das herausfinden!

Das ist mein Werkzeug-Koffer

Ich habe einen Kasten voller Werkzeuge aus verschiedenen Therapierichtungen und Methoden, aus dem wir uns die Instrumente heraussuchen, die genau zu dir persönlich und deinem individuellen Weg passen.

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Die

Prozessorientierte Psychologie / Prozessarbeit nach Arnold Mindell...

...bildet die wichtigste Grundlage und bestimmt die Richtung: Im Kern geht es darum zu erkennen, welche Prozesse anklopfen und welche Veränderungen im Leben stattfinden wollen. Das Leiden entsteht, wenn wir uns den Veränderungen entgegenstellen. Deshalb geht es darum, tiefe Entwicklungsprozesse zu erkennen, bestehende Ressourcen zu finden, einzusetzen und zu erleben, wie sich aus der Störung die Lösung herausschält.

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Aus der

Klienten-zentrierten Therapie...

...habe ich die Haltung der Emphatie und des bedingungslosen Akzeptierens übernommen. Das bedeutet: Mein Gegenüber hat gute Gründe, sich so zu verhalten wie er es tut. Es geht darum, diese Gründe zu erkennen und zu erforschen. Nichts wird verurteilt. Alles darf da sein und ausgesprochen werden.

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Aus der

Tiefenpsychologisch fundierten Gesprächstherapie...

...stammt meine Überzeugung: Die Ursachen der ungelösten Konflikte und Gefühlsspannungen verstecken sich meist tief  in unserer Biografie. So tief, daß wir es oft gar nicht mehr mitbekommen. Deshalb ist es wichtig, den Blick auch immer wieder auf das unbewusste Erleben zu richten und Unbewusstes bewusst zu machen.

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Die

Verhaltenstherapie...

...steuert das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ bei: In den Therapiestunden entwickeln wir gemeinsam Strategien und Übungen, die du gleich im Alltag anwenden kannst, wenn du schwierige Situationen meistern musst. 

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Die

Systemische Therapie...

...hilft uns mit ihrer Aufstellungsarbeit:  Wir fangen an, unsere Beziehungen zu anderen, aber auch das Geschehen in uns selbst besser zu verstehen. So können wir alte Glaubenssätze auflösen, die - oft unbemerkt - in uns arbeiten und uns daran hindern, ein Leben zu führen, das zutiefst zu unserem Wesen passt.